Der ORF berichtet, dass der Kurier berichtet (:D), soll im Prater ein weiteres Riesen-Casion gebaut werden, dass doppelt so groß weren soll, wie das bestehende (und anscheinend Europas größte) Admiral-Casion. Insgesamt 600 Spielautomaten sollen dort hin kommen.
Ich versteh das garned. Ich find das richtig schlimm. Meiner Meinung nach sind gerade diese hunderten Spielhöllen und Casinos der Grund, weshalb der Prater so ein abgefucktes grausiges Ding ist. Und ich weiß das, weil ich wohn daneben.
Da wird von einer Freizeit Einrichtung für Familien und Kinder gesprochen und dann das. Einfach nur ekelhaft ist es dort und Casinos machen das nicht besser, sondern im Gegenteil nur schlimmer.
Ich würd mich endlich mal entscheiden, wo die Reise des Praters in Zukunft hingehen soll, irgendwie scheint das keiner so recht zu wissen. Ein Vergnügungsparadies sieht anders aus und das einzige was dem gleich kommt ist wohl das Schweizerhaus.
Viel tollpatischger kann man mit diesem Projekt garned umgehen.
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet geht Red Bull gegen ein Kinderhilfswerk vor, dass den Spruch "Verleih Kindern Flügel" verwendet, um Geld für Schulbücher etc. zu sammeln.
Ein neuer Markt für Apple tut sich in nächster Zeit auf. Kubas Einwohner dürfen sich nach Videorekordern und Computern jetzt auch legal Handys kaufen! Zu Verdanken ist dies Raul Castro, Fidels kleinem Bruder, der Kuba scheinbar "vorsichtig öffnen" will.
Eigentlich klingt es ja logisch und nachvollziehbar, dass in einer Diktatur Handys verboten sind. Dennoch hat mich diese Meldung sehr überrascht. Schließlich war ich dort.
Vielleicht lag es daran, dass ich in dieser "anderen Welt" Kuba mit vielen anderen Absurditäten beschäftigt war, dass ich auf so naheliegende Dinge gar nicht geachtet habe. Beispielsweise durfte uns unsere Host-Familie nicht zum Flughafen bringen, weil man dazu in Kuba eine eigene Lizenz braucht, um dort hinfahren zu dürfen.
Dass dort niemand ein Handy besitzt hätte ich jedenfalls nie auf ein Verbot zurückgeführt, sondern schlicht und einfach auf die Armut, die dort herrscht. Ein Land, indem es verboten ist, ein Handy zu kaufen? In unseren Breiten wohl nur sehr schwer vorstellbar und ein Beweis dafür, in welch einer abgeschotteten Welt Kuba lebt.
Naja, dafür jetzt ist halt in Zukunft die Armut der Grund, weshalb dort bald immer noch niemand ein Handy besitzt. Die Rechnungen müssen in den Convertiblen Pesos beglichen werden, also in der Touristen-Währung in der alles noch viel teurer ist als bei uns. In meinen 10 Tagen auf Kuba hab ich mich nur von Hühnchen mit Reis ernährt, weil für mehr hat mein Geld dort nicht gereicht.
Verdienen tut ein Durchschnittskubaner, wenn er überhaupt etwas verdient, rund 17 konvertierte Dollar im Monat. Für 40-50 Cent pro Minute und 120 Dollar Freischaltungsgebühr bin ich gespannt wie viele Kubaner sich das leisten können. Wann wohl Apple sein iPhone dort einführen wird?
Am Praterstern bin ich auf folgendes Werbeplakat für Herrn Pröll gestoßen. In Niederösterreich stehen ja Wahlen bevor.
Gibts in Niederösterreich kein Parteiensystem mehr?
Kann mir das mal jemand erlären?
Ist sich die ÖVP ihrem schlechten Ruf so bewusst, dass sie den Wählern weißmachen will, sie würden nur Erwin Pröll wählen und eh nicht die ÖVP? Diese wird auf dem ganzen Plakat nirgends erwähnt..
Und wieso "jetzt"? Hat sich dort das Wahlsystem in letzter zeit irgendwie geändert?
Will Pröll sich loseisen, damit er nicht unter dem Ruf der ÖVP vielleicht die Wahlen verliert?
Und wenn ich hier "meinen Landeshauptmann" direkt wählen kann, was passiert dann mit den Vorzugsstimmen? ;)
Eher dubios diese Wahlwerbung, finde ich und die Bürger werden da doch ziemlich für blöd verkauft. Auch wenn in Niederösterreich ja angeblich eh schon mehr nach Persönlichkeiten als nach Parteien die Wahlentscheidungen gefällt werden.
Und dann gibts da ja auch noch dieses Video:
(Gibts da eigentlich Zeugen, dass das tatsächlich so stattgefunden hat? An den Weißblenden erkennt man ja, dass es zumindest teilweise zusammengeschnitten wurde.)
Ist fast ein weiteres Argument, doch mal die Grünen bei den nächsten Wahlen auszuprobieren.
Die Extreme der Grünen, die mich bisher immer abgeschreckt haben diese zu wählen (zB. das "Extremgendering"..) sind inzwischen echt nix im Vergleich zu den Misständen bei den beiden Großparteien.
Ich versteh echt das ganze Getue um den Tschad-Einsatz nicht. Vor allem Argumente wie "die armen Soldaten".
Die einzigen, die passende Stellungnahmen abgeben, sind eigentlich die Eltern der Soldaten, die auf Ö3 zu hören waren:
"Das ist deren Beruf, die werden ja nicht gezwungen."
Selbst die Soldaten sagen, sie wollen endlich da runter, das Verzögern ist nur ein Krampf. Und auch wie ich meinen Dienst beim Bundesheer absolviert habe, waren die Leut, die da fix dabei waren, nur geil drauf, endlich ins Ausland zu dürfen.
Es muss sich ja keiner zum Bundesheer melden. Außerdem kriegt dieser Verein dadurch vielleicht mal wieder ein bissl mehr Sinn.
Aus gegebenem Anlass verweise ich heute auf einen älteren Beitrag von mir.
Ein Wunder, dass wir heute diesen tollen Tag noch feiern dürfen. Keiner weiß, wie oft das noch passieren wird. Auch wenn die ÖVP heute den Nationalfeiertag wie immer und alle anderen pompös begeht. Feiert die Perspektivengruppe heute eigentlich mit?
Übrigens für alle, die wissen wollen, wie "gute Österreicher" sie sind, kauft euch den heutigen Kurier, der scheinbar auch einmal ein paar Leutln aus der Boulevardgesellschaft abkriegen will.
Tjo, leider kann ich mein Blog derzeit nicht wie gewünscht betreiben.
Mein Pc ist noch immer im ... kaputt ... Und bloggen zu wollen ohne PC ist irgendwie, als wolle man Essen ohne Nahrung.
Oder Fußball spielen ohne Ball.
Oder Lesen ohne Buch.
Oder .... ach sch... drauf...
Jetzt hab ich ja grad mal Zugang zu einem Computer und mir ist da folgendes in die Hände gefallen - und musste laut lachen:
Linke (im Sinne politischer Ausrichtung) Wahlwerbung in Polen
Frei übersetzt: Geh wählen, sonst wählen SIE für dich.
Die dargestellten Personen stellen die typischen Wählerinnen der PiS und anderer rechter Parteien dar - konservative und erzkatholische Omas mit der in Polen in dieser Personen- (Wähler-) Gruppe typischen Kopfbedeckung. In Anlehnung daran ging laut PRESSE auch ein SMS unter Jugendlichen durch die Handyrunden: "Nehmt Oma ihren Ausweis weg!"
Das dürfte funktioniert haben - angeblich sind weniger als die Hälfter aller über 60-jährigen zur Wahl gegangen.