Jörg Haider verwirrt auch nach dem Tod die Menschen
Jörg Haider. Kein anderer war in den letzten Jahren so konstant in der Politik präsent, wie Jörg Haider.
Jörg Haider hat mich durch meine Kindheit und Jugend begleitet, bis zum heutigen Tag. Er war mein persönliches Feindbild und das von vielen anderen. Ein Feindbild, dass niemand ersetzen kann, das wird auch Hans Strache nicht schaffen.
Aber ich bin deftig verwirrt. Und wie man in diversen Blogeinträgen, Kommentaren und Zeitungsartikeln lesen kann, bin ich nicht der einzige. Ich bin nicht traurig, aber irgendwie betroffen.
Jahrelang habe ich diesen Menschen verabscheut. Für seine politischen Statements hätte ich ihn oft am liebsten verprügeln wollen und Menschen, die seine Partei wählten, habe ich nie verstanden.
Und jetzt ist er tot, das ist so irreal, eine Politik ohne den "Jörgl". Da fehlt ganz gewaltig etwas. Der Begriff Hass-Liebe fällt mir dazu ein. Für mich war da immer die Politik - und Jörg Haider. Eine fixe Institution, die auch auf ewig existieren würde.
Vermutlich liegt es auch an dem letzten Wahlkampf, in dem man einen völlig neuen, scheinbar erwachsen und vernünftig gewordenen Jörg Haider kennen lernen durfte, dass es noch weit mehr betroffen macht, dass er gestorben ist.
Ich hätte ihn nie gewählt und habe mit den meisten seiner politischen Einstellungen nie etwas anfangen können. Aber sein Tod passt mir einfach nicht ins Konzept.
UPDATE: Allerdings würde ich nie im Leben soweit gehen, den Tod Jörg Haiders mit 9/11 zu vergleichen, wie es gerade jemand bei den Ö3-Nachrichten getan hat. Auch dass alle Kärntner verzweifelt sind und nicht wissen, wie es nun weitergeht halte ich für übertrieben.
Jörg Haider hat mich durch meine Kindheit und Jugend begleitet, bis zum heutigen Tag. Er war mein persönliches Feindbild und das von vielen anderen. Ein Feindbild, dass niemand ersetzen kann, das wird auch Hans Strache nicht schaffen.
Aber ich bin deftig verwirrt. Und wie man in diversen Blogeinträgen, Kommentaren und Zeitungsartikeln lesen kann, bin ich nicht der einzige. Ich bin nicht traurig, aber irgendwie betroffen.
Jahrelang habe ich diesen Menschen verabscheut. Für seine politischen Statements hätte ich ihn oft am liebsten verprügeln wollen und Menschen, die seine Partei wählten, habe ich nie verstanden.
Und jetzt ist er tot, das ist so irreal, eine Politik ohne den "Jörgl". Da fehlt ganz gewaltig etwas. Der Begriff Hass-Liebe fällt mir dazu ein. Für mich war da immer die Politik - und Jörg Haider. Eine fixe Institution, die auch auf ewig existieren würde.
Vermutlich liegt es auch an dem letzten Wahlkampf, in dem man einen völlig neuen, scheinbar erwachsen und vernünftig gewordenen Jörg Haider kennen lernen durfte, dass es noch weit mehr betroffen macht, dass er gestorben ist.
Ich hätte ihn nie gewählt und habe mit den meisten seiner politischen Einstellungen nie etwas anfangen können. Aber sein Tod passt mir einfach nicht ins Konzept.
UPDATE: Allerdings würde ich nie im Leben soweit gehen, den Tod Jörg Haiders mit 9/11 zu vergleichen, wie es gerade jemand bei den Ö3-Nachrichten getan hat. Auch dass alle Kärntner verzweifelt sind und nicht wissen, wie es nun weitergeht halte ich für übertrieben.
nathilion - 11. Okt, 23:36
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Was mir heute wichtig erscheint #27
Rechtsruck: Vor den österreichischen... [weiter]
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