Freitag, 18. Mai 2007

Schotterstraße

Einsam geht die Schotterstraße. Links und rechts nur dichter Wald. Auch am Ende ist kein Licht in Sicht. Ein Wildvieh huscht über den Weg, es raschelt und schon ist es wieder still. Die Schritte hallen in die Dunkelheit. Schritt und Schritt die Steine quietschen und die Sohlen. Schritt und Schritt und stopp ich halte an. Singe meine einsame Freude durch den Wald. Es hallt mir nach, das Echo der Berge. Immer wieder ruft es, es will mehr. Ich singe. Melodien dringen durch den Wald zurück, das ist kein Echo, das kann keins sein, tausendmal schöner klingt die helle Melodie. Melodie, nicht von Menschen. Kann nicht sein. Ich stehe und setze mich an die Böschung ins tiefe gras, horche. Lausche und gehorche. Schließe die Augen und schwebe davon durch eine Welt in der es keine Bilder gibt.

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